Testfeld Telematik

Testfeld Telematik wurde nach 32 Monaten intensiver Arbeit im November 2013 erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss startete Ende 2013 das Nachfolgeprojekt ECo-AT.

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Die wesentlichen Projektaufgaben des Projektes Testfeld Telematik waren der Aufbau, der Betrieb und die Demonstration von Kooperativen Diensten und Systemen in einem Testfeld für Kooperative Dienste im Großraum Wien. Die räumliche als auch fachliche Konzentration des Testfelds bezog sich auf das hochrangige Straßennetz unter Einbeziehung des öffentlichen Verkehrs sowie Einbindung des sekundären Straßennetzes, insbesondere für städtische Anwendungsfälle von Kooperativen Diensten wie z.B. die Übermittlung von Informationen von Ampeln in Fahrzeuge.

Eine Herausforderung bestand darin jene Kooperativen Anwendungen auszuwählen, die mit dem aktuellen Stand der Technik und unter Berücksichtigung der vorhandenen Möglichkeiten im Zielgebiet auch für Anwender (Laien im Bereich Kooperativer Dienste) erlebbar gemacht werden können. Der Versand und die Verbreitung der ausgewählten kooperativen Anwendungen unter Nutzung aktueller Standards und Kommunikationstechnologien aus dem Bereich der Kooperativen Dienste war eines der Hauptziele des Projektes Testfeld Telematik. Der Empfang und die Darstellung der ausgesendeten Anwendungen im Fahrzeug, sowohl auf integrierten Fahrzeugsystemen als auch auf nachrüstbaren Plattformen und mobilen Endgeräten war eine Herausforderung, da zuerst eine Abstimmung zwischen allen Parteien (für den Weltkongress in Wien waren es 64 Projektpartner) erfolgen musste. Die gemeinsame Demonstration von Kooperativen Diensten unter realen Verkehrsbedingungen und in Zusammenarbeit mit der Autoindustrie im Rahmen des ITS Weltkongress 2012 in Wien war ein erster Höhepunkt von Testfeld Telematik und brachte eine weltweite Sichtbarkeit der österreichischen Bemühungen und Kompetenzen im Bereich der Kooperativen Dienste und Systeme.

Der Test und die Bewertung der umgesetzten Kooperativen Dienste im Rahmen eines Feldtests, der auch eine Untersuchung der Nutzerakzeptanz und der verkehrlichen Wirkung der Anwendungen einschließt, bildeten einen wesentlichen Bestandteil der Bemühungen. Ein unabhängiges wissenschaftliches Team wurde mit der Auswertung der Ergebnisse aus Testfeld Telematik vom BMVIT beauftragt.

Es kann festgehalten werden, dass der Nachweis der technischen Machbarkeit von Kooperativen Diensten mit österreichischem Know-How dargestellt werden konnte. Insbesondere konnten Potentiale zur Verbesserung von technischen Unzulänglichkeiten in den weltweiten Standards für Kooperative Dienste identifiziert werden und wurden wieder in die entsprechenden Standardisierungsgremien (ETSI, CEN) rückgespiegelt. So konnte ein wesentlicher Beitrag für das Schließen der Forschungsfragen in Kooperativen Diensten und Systemen geschaffen werden.